Neue Heimat, Neue Geschichten
Kurzdarstellung des Projekts:
Das Projekt „Neue Heimat, Neue Geschichten“ fördert die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten junger Menschen. Die Teilnehmenden sind zwischen achtzehn und zweiundzwanzig Jahre alt. Sie leben in Berlin und setzen ihren Bildungsweg über den Zweiten Bildungsweg fort.
In einem kreativen Rahmen mit Fotoworkshops erkunden die Teilnehmenden ihre eigenen Geschichten. Sie fragen sich: Was zeige ich? Was verberge ich? Wie rahme ich mich selbst?
Ziel des Projekts ist es, das interkulturelle Verständnis und die Solidarität zu stärken. Am Ende steht eine öffentliche Ausstellung.
Wie kam es zur Projektidee?
Die Projektidee entstand aus einem Gedanken: Junge Menschen mit Migrationshintergrund sollen die Herausforderungen des Integrationsprozesses durch kreativen Ausdruck bewältigen können. Dabei wurde beobachtet: Kreative Künste helfen, sich freier auszudrücken. Sie helfen auch, die eigene Identität zu erkunden. So fällt es leichter, in der Gesellschaft anzukommen.
Als Sprache wurde die Fotografie gewählt. Sie ist hier nicht Technik, sondern ein Werkzeug des Erzählens.

Neue Heimat, Neue Geschichten — Drittes Projekt
Am Anfang steht oft eine Unsicherheit: eine Kamera in der Hand, ein leeres Bild, die Frage, was es überhaupt zu zeigen gibt. In der dritten Ausgabe der Reihe „Neue Heimat, Neue Geschichten“ haben zehn junge Menschen zwischen achtzehn und zweiundzwanzig Jahren sechs Monate lang genau das erprobt. Sie nutzten Fotografie nicht als Technik, sondern als Sprache. Sie war ein Werkzeug, um einen eigenen Blick auf sich selbst und ihre Umgebung zu finden.
Blick, Auswahl, Rahmen.
Zweiundsechzig Fotografien, zehn Teilnehmende, sechs Monate.
Prozess.
Von Februar bis Juni zweitausendsechsundzwanzig trafen sich die Teilnehmenden regelmäßig in Berlin. Der Verlauf war strukturiert. Die Gruppe war über die gesamte Zeit engagiert und motiviert. Das galt auch, obwohl der erste Schritt, ein eigenes Foto zu machen, vielen zunächst schwerfiel.
Antworten.
Jeder Anfang ist schwer. Zu Beginn fiel es der Gruppe nicht leicht, sich auf Kunst und Kreativität einzulassen. Abstraktes Denken war ungewohntes Terrain. Doch im Laufe der Monate wuchs die Zusammenarbeit. Die Teilnehmenden fanden zueinander. Mit jedem Treffen wurde es leichter, dem eigenen Blick zu vertrauen.
Teilnehmende.
Achtzehn bis zweiundzwanzig Jahre.
Ein Projekt von Burak Babayiğit, zuständig für Fotografie und Regie. Es steht unter dem Dach von Verein Tanz der Kulturen Berlin, eingetragener Verein. Durchgeführt wurde es am Tannenhof Zweiter Bildungsweg Neukölln, mit Unterstützung der Marjan Miklus-Stiftung.
https://rainbow-raindrop-120815.netlify.app
Besonderen Dank für die finanzielle Unterstützung des Projekts:
Herzlichen Dank für Ihre großzügige Unterstützung des Projekts „Neue Heimat, Neue Geschichten“.
Dank der Marjan-Miklus-Stiftung können wir geflüchteten Kindern in Berlin kreative Möglichkeiten bieten. Wir fördern damit ihre Integration. Ihre Hilfe bedeutet uns sehr viel!
Kooperationspartner

















